*
Benutzername:

Passwort:


Passwort vergessen?
DEFAULT : Mailversand Swisscom Kunden
26.11.2011 12:50 (3196 x gelesen)

Swisscom blockiert ab sofort den Port 25 (SMTP/Postausgang). Aufgrund der Sperrung müssen im lokalen Mail-Programm die Postausgangseinstellungen (SMTP) angepasst werden. Da Port 25 nicht mehr verwendet werden darf, muss auf den verschlüsselten Mailverkehr auf Port 465 umgestellt werden. Posteingangs und -ausgangsserver auf icarus.ch-dns.net umstellen.

Support als PDF mit Beispiel
 



Die von der Swisscom Anfangs März eingeführte Sperrung des Port 25, welcher
standardmässig zum Versand von E-Mails genutzt wird, sorgt weiterhin für verärgerte
Kunden und Provider. So ist von diversen Hosting-Providern zu hören, dass die Support-
Anfragen zum Thema Email-Versand seit Anfangs März massiv gestiegen seien. Offenbar
gehen die Kunden davon aus, dass ihr Hosting-Provider die Schuld daran trägt, dass sie
plötzlich keine E-Mails versenden können, obwohl die Änderung durch die Swisscom
vorgenommen wurde.

Obwohl die Änderung durch die Swisscom vorgenommen wurde, gehen deren Kunden
offenbar davon aus, dass ihr Hosting-Provider die Schuld daran trägt, dass sie plötzlich keine
E-Mails mehr versenden können.

Die Swisscom hatte Anfangs März damit begonnen, ausgehenden E-Mail-Verkehr ihrer
(Bluewin-) DSL-Kunden vor dem Versand auf Spam zu prüfen. Kunden, die beim
Mailversand auf die weit verbreitete, sogenannte SMTP-Authentifizierung auf Port 25
zurückgreifen, weist die Swisscom dabei ab und lässt die Kunden in einer kryptischen
Fehlermeldung wissen, dass für ausgehende E-Mails ab sofort der Port 587 im E-Mail-
Programm eingestellt werden müsse. Wie uns Swisscom-Mediensprecher Olaf Schulze
bereits im März erklärt hat, liegt der Grund darin, dass der Spamfilter auf Port 25 mit der
SMTP-Authentifizierung nicht umzugehen weiss und deshalb die Nachricht abweist. Gemäss
Schulze schafft nur die Abschaltung der Authentifizierung oder die Umstellung in den
Einstellungen der E-Mail-Software, wo als SMTP-Port für ausgehende E-Mails der Port 587
eingetragen werden muss, Abhilfe.

Swisscom selbst weist darauf hin, dass sich für rund 98 Prozent ihrer DSL-Kunden nichts
ändere und diese auch nichts von der Umstellung bemerkt hätten. Tatsächlich betrifft die
Umstellung nur Kunden, die sich via Bluewin-DSL mit dem Internet verbinden, danach aber
auf einen E-Mail-Server zugreifen wollen, der nicht der Swisscom gehört - also beispielweise
Kunden, die ihre Webseiten bei einem externen Dienstleister hosten lassen und dort einen
eigenen Mailserver betreiben. (hc)


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail